Erweiterungsbau für die Gesamtschule Rodenkirchen

Rat genehmigt Entwurf und beauftragt Verwaltung mit den weiteren Schritten

Die Gesamtschule Rodenkirchen an der Sürther Straße soll durch einen Erweiterungsbau dauerhaft von sechs auf acht Züge in der Sekundarstufe I und von fünf auf sieben Züge in der Sekundarstufe II erweitert werden. Der Erweiterungsbau wird die vorhandenen provisorischen Containereinheiten ersetzen.

Der Rat hat in seiner Sitzung am 14. Mai 2020 den Entwurf für die weiteren Planungen beschlossen und die Verwaltung beauftragt, mit der Firma „Hochtief PPP Schulpartner Köln-Rodenkirchen GmbH & Co. KG“ entsprechende Vereinbarungen zur Realisierung des Vorhabens zu schließen. Die Firma „Hochtief PPP“ ist dort bereits Vertragspartner der Stadt, da der Bau der Gesamtschule als Projekt in Öffentlich-Privater-Partnerschaft (ÖPP) umgesetzt wurde. Nach bisher erfolgten Vorplanungen soll die Firma Hochtief nun mit der weiteren Realisierung beauftragt werden. Hierzu gehören weitere Planungsleistungen, die Einholung der behördlichen Genehmigungen, die Ausschreibungen, die bauliche Errichtung und der Betrieb des Erweiterungsbaus.

Mit der Beauftragung des bisherigen Partners können gegenüber herkömmlichen Vergaben durch die Stadt wesentliche Vorteile und Synergieeffekte erzielt werden, beispielsweise ein Zeitvorteil von rund 36 Monaten gegenüber einer Eigenrealisierung durch die Stadt sowie eine optimierte Logistik und Abstimmung bei der Durchführung der Baumaßnahme aus einer Hand.

Die Gesamtkosten einschließlich der Einrichtungskosten von rund 300.00 Euro für eine Realisierung im Passivhausstandard liegen bei etwa 26,5 Millionen Euro. Eine Realisierung des Erweiterungsbaus wäre bis zum Jahr 2023 möglich. Zu diesem Zeitpunkt könnten auch die Modulbauten für die provisorischen Schulräume zurückgebaut werden. Sie befinden sich auf einer Grundstücksfläche der Wohnungsbaugesellschaft GAG, auf der dann Wohnungsbau realisiert werden kann.

Foto: Ralf Perey