Kleine Kölner Elefantenkuh getauft: „Leev Ma Rie“

Der Name ist einfach ein Knaller: Mit „Leev Ma Rie“ kann die kleine Elefantenkuh ein absoluter Liebling in der Kölner Elefantenherde werden. Das kann man auch sagen, wenn man sich die Entwicklung „Leev Ma Ries“ anschaut: Sie ist außergewöhnlich agil und lernt flink. Bereits wenige Stunden nach ihrer Geburt lief die kleine Kuh kreuz und quer über die zwei Hektar große Elefantenanlage. Schon an ihrem ersten Lebenstag setzte sie den Rüssel ein, um interessiert mit Laub und Zweigen zu spielen. Sie ernährt sich aktuell noch ausschließlich von der Milch ihrer Mutter „Shu Thu Zar“ und wiegt rund 100 Kilogramm „Damit ist sie genau so schwer wie der Zoo-Direktor“, sagte Professor Theo Pagel. „Nur ich habe dafür fast 60 Jahre gebraucht!“

Eine gute Woche alt: „Leev Ma Rie“ mit ihrer Mutter „Shu Thu Zar“. Foto: Thielen.

Pate des jüngsten Nachwuchses im Kölner Elefantenpark ist die kölsche Mundartband „Paveier“, die ja auch den gleichnamigen Hit spielt. Ihre Spende über 5.000 Euro fließt in die Versorgung der mittlerweile 14 Elefanten, die im Kölner Zoo leben. „Wir freuen uns sehr, die Arbeit des Zoos unterstützen zu können. Es ist faszinierend zu beobachten, wie toll sich die Kölner Rüsselherde hier entwickelt. Das der jüngste Nachwuchs „Leev Ma Rie“ heißt, freut uns natürlich umso mehr“, so die Mitglieder der sechsköpfigen Band.

Die Gruppe ehrte das Kölner Elefantenmädchen mit einem kleinen Ständchen – live performt am Elefantenpark. Außerdem überbrachten sie der Herde Möhren- und Apfel-Happen. „Toll, dass die Paveier den Zoo und die Dickhäuter unterstützen. Passend dazu haben wir den Namen vergeben und mit etwas Phantasie an die Sprache Myanmars angelehnt. Das ist eines der Herkunftsländer unserer Asiatischen Elefanten “, sagten die Zoovorstände Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg am Rande der Taufe.