Kölner Bäume durch Extremsommer stark geschädigt

 

Zahlreiche Bäume im Äußeren Grüngürtel sind durch die vergangenen trockenen Sommer stark in ihrer Widerstandsfähigkeit geschwächt worden und sterben ab. Hauptsächlich betroffen sind Buchen und Ahorne. Sie leiden an der Komplex- oder Rußrindenkrankheit oder an einer Kombination aus beiden Erkrankungen. Die Krankheiten machen sich im Wesentlichen durch Absterben verschiedener großer Rindenpartien, vom Kronenbereich ausgehend, bemerkbar. In der Folge kann es zu Stammfäulen auf, die schließlich zum Abbau des Holzes und zum Stammbruch führen. Betroffen sind aktuell 28 Bäume. Im Einzelnen handelt es sich um 13 Buchen, neun Bergahorne und sechs Fichten. Die Fichten leiden zudem nach wie vor unter dem Borkenkäferbefall. Die Bäume stehen im Äußeren Grüngürtel, zwischen Junkersdorfer Straße und Aachener Straße, in Köln-Müngersdorf. Da dieser Bereich sehr von Erholungssuchenden frequentiert wird, müssen die betroffenen Bäume gefällt werden, um die Verkehrssicherheit herzustellen. Die Arbeiten haben bereits begonnen, sie sollen voraussichtlich bis zum 14. August 2020 beendet sein.

Foto: Stadt Köln