Zeitreisen faszinieren die Menschen und sind von daher oft Thema in Literatur und Filmen. Stellen Sie sich vor, Sie könnten in der Zeit reisen: In welcher Epoche, in welchem Land würden Sie gerne ein paar Tage verbringen? Gibt es eine Persönlichkeit, die Sie gern treffen würden oder ein besonderes Ereignis, bei dem Sie gerne dabei wären? Wir fragen Sie:

Wenn Sie in der Zeit reisen könnten, was wäre Ihr Ziel?

 

Kajo Wirtz, Rodenkirchen

Ich würde gerne einige Zeit im alten Köln verbringen, im Köln der Vorkriegszeit, so um 1900 herum. Hauptsächlich wegen der Architektur. Damals war Köln noch schön und ich würde die Stadt gern einmal in schön erleben. Treffen würde ich am liebsten Konrad Adenauer, um mich über seine Visionen auszutauschen. Er war damals noch jung, aber seine Visionen hatte er sicher schon. Zwei bis drei Monate würde ich mir schon im alten Köln gönnen, bevor ich wieder zurückreise.

 

Elisabeth Sandow, Zollstock
 

In die Zukunft! Ich möchte sehen, wie die Menschen in Zukunft leben, welche Lösungen sie für heutige Probleme finden, welche neuen Erfindungen das Leben der Menschen verändern. Denn ich bin überzeugt, dass die Menschen Wege finden werden, ihre Probleme zu lösen, die Natur zu erhalten, ihr wieder ihren Raum zu geben (und unseren darin zu finden). Werden wir neue Energiequellen entdecken? Und somit in der Lage sein, zu nahen und fernen Planeten zu reisen?  Ich möchte eine Zukunft sehen, in der die Menschen es geschafft haben, zusammenzufinden und nicht mehr getrennt sind durch Sprache, Kultur, Religion und andere Ausreden. Eine Zeit, in der wir unsere Unterschiede respektieren und unsere Gemeinsamkeiten feiern. In der wir unser vereintes Wissen nutzen, um die Welt wirklich besser zu machen mit gleichen Rechten und Chancen für alle Bewohner der Erde. Die Welt ist nicht perfekt, war es nie und wird es auch in keiner Zukunft sein. Aber wenn wir Köpfe und Herzen zusammenbringen, können wir sie Stück für Stück verbessern. In dieser Zukunft würden wohl viele Probleme, die wir heute haben, plötzlich klein werden. Es würde klar sein, was sich heute ändern muss, damit es eine freie, gerechte, solidarische Welt in der Zukunft geben kann. Und dann käme ich mit all den Ideen und zurück. Und die meisten würden mich für verrückt halten.

 

Kyra Beganer, Klettenberg
 

Zuerst kam mir in den Sinn, ich würde gerne die roaring twenties in New York erleben, weil ich letztens „The Great Gatsby“ gelesen habe. Das habe ich aber schnell wieder verworfen, weil das alles wohl doch sehr romantisiert dargestellt wird. Ein Ereignis, bei dem ich wirklich gerne dabei gewesen wäre, ist der Mauerfall. Da wäre ich gerne in Berlin dabei gewesen. Mein Vater ist damals hingefahren und erzählt immer noch begeistert von der Stimmung und ist stolz auf sein Stück Mauer, das er mitgenommen hat. Schon als Kind, wenn wir im Haus der Geschichte in Bonn waren, haben die Bilder vom Mauerfall mich immer total ergriffen. Auf den Aufnahmen ist so viel Glück und Erleichterung zu spüren, wie die Menschen auf die Mauer geklettert sind, gemeinsam gefeiert haben, wie die ersten Autos vom Osten in den Westen gefahren sind – das finde ich sehr bewegend. Und hat natürlich eine große historische Bedeutung. Treffen würde ich gerne Zeitzeugen der NS-Zeit und mit ihnen sprechen. Diese Woche wurde gemeldet, dass eine Ausschwitz-Überlebende in hohem Alter gestorben ist und das hat mir vor Augen geführt, welches Glück es ist, noch mit diesen Zeitzeugen sprechen zu können und dass das nicht mehr lange möglich ist. 

 

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