„Wasser marsch“ für die Kölner Zierbrunnen

Stadt nimmt erste Brunnen sukzessive wieder in Betrieb

Die Stadt Köln hat damit begonnen, die ersten Zierbrunnen wieder in Betrieb zu nehmen. Pandemiebedingt wurde der Saisonstart für die Brunnen – traditionell eigentlich am 1. April – in diesem Jahr verschoben. Die Brunnen sprudeln bis zum 31. Oktober. „Wasser marsch“ heißt es nun für zunächst 50 von insgesamt 66 Brunnenanlagen. „Wir freuen uns, dass wir das Stadtbild nun mit sprudelnden Brunnen ein Stück weit wieder beleben“, so Markus Greitemann, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft.

Um das Ansteckungsrisiko auch bei Aufenthalten im Freien weiter deutlich zu minimieren, werden die Brunnenanlagen, die erfahrungsgemäß von einer größeren Personenanzahl zum Verweilen besucht werden, erst einmal nicht in Betrieb genommen. Greitemann: „Wir schauen Ende Mai, wie sich die Situation entwickelt hat. Vielleicht gehen dann auch schon weitere Anlagen in Betrieb. Denn gerade die großen Brunnen, wie auf dem Ebertplatz oder dem Roncalliplatz sowie am Abend auch der Brunnen auf dem Kaiser-Wilhelm-Ring, werden zur Erfrischung gerne aufgesucht. Da gehen wir zunächst aber mit Augenmaß und Vorsicht vor. Dafür bitten wir um Verständnis.“

Zu den Anlagen, die gerne von vielen Leuten und ganzen Familien aufgesucht werden, gehören auch der Paolozzibrunnen im Rheingarten, der Brunnen An der Eiche, die Fontänen am Breslauer Platz und einige Brunnen im Rheinpark. Auch sie bleiben vor dem Hintergrund der aktuellen Einschränkungen vorerst ausgeschaltet.

Aktuell eingeschaltet sind bereits der Taubenbrunnen neben der Kreuzblume am Dom, der Harzheimbrunnen auf der Schildergasse, der Brunnen auf der Breite Straße, der Brunnen auf dem Fischmarkt und der Dionysosbrunnen. Weitere Brunnen werden sukzessive in den nächsten beiden Wochen in Betrieb genommen. Am Heinzelmännchenbrunnen, Jan-von-Werth-Brunnen und am Hermann-Joseph-Brunnen müssen noch Reparaturen und Sanierungsarbeiten beendet werden, dann werden auch sie wieder laufen.

Die Gesamtkosten für den Betrieb der Zierbrunnen belaufen sich auf rund 520.000 Euro jährlich. Der Brunnenbetrieb wird von Sponsoren finanziell unterstützt sowie mit ehrenamtlicher Hilfe von „Kümmerern“, den so genannten Brunnenpatinnen und Paten, die an den Standorten nach dem Rechten schauen und Besonderheiten oder Schäden an die Stadt melden.

Wer sich für eine Patenschaft interessiert kann sich gerne mit dem Amt für Landschaftspflege und Grünflächen in Verbindung setzen, Ansprechpartnerin ist Sandra Winter, Telefon 0221/221-27607, E-Mail: sandra.winter@stadt-koeln.de.

Foto Ralf Perey – Zierbrunnen am Ebertplatz