Köln-Innenstadt: Weniger Schilder, mehr Übersicht

Immer wieder bleiben mobile Verkehrsschilder, Absperrbaken oder auch Teile von Bauzäunen nach ihrer Nutzung auf öffentlichen Straßen und Wegen stehen, obwohl sie nicht mehr benötigt werden. Dabei handelt es sich in der Regel um Schilder und mobile Elemente, die nach der Beendigung von Bauarbeiten nicht eingesammelt oder von Baustellen entfernt und an anderer Stelle abgestellt wurden. Der Baustellenkontrolldienst im Amt für Verkehrsmanagement hat sich für eine erneute Schwerpunktaktion in den vergangenen Tagen den Stadtteil Köln-Neustadt/Süd vorgenommen. Es wurden insgesamt 62 nicht mehr benötigte Baustellenabsicherungen, Verkehrsschilder und mobile Pfostenhalter aufgespürt. Die „Geisterschilder“ werden in den nächsten Tagen vom städtischen Bauhof eingesammelt. Mit diesen Aktionen sorgt die Stadt für eine bessere Übersicht auf den Straßen und trägt zu einem aufgeräumten Stadtbild bei. Der Baustellenkontrolldienst erfüllt somit wichtige Aufgaben, um den Verkehrsablauf trotz durchzuführender Baumaßnahmen möglichst behinderungsfrei zu gewährleisten. „Geisterschilder“ behindern zumeist den Fuß- und Radverkehr. Auch für den Kraftfahrzeugverkehr sind diese Kontrollen maßgeblich, damit die Auflagen zur Baustellenregelung eingehalten werden. Die Suche nach Schildern wird im Oktober 2020 in Köln-Deutz fortgesetzt.

Gerne nimmt der Baustellenkontrolldienst Hinweise von Anwohnern, Passanten oder Autofahrern entgegen, denen solche „herrenlose“ Schilder und Elemente im Stadtgebiet auffallen. Mitteilungen mit möglichst genauer Nennung des Standortes können per  E-Mail an baustellenmanager@stadt-koeln.de gesendet werden. Im städtischen Internetauftritt sind solche Nachrichten unter https://sags-uns.stadt-koeln.de möglich.

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